Besser spät als nie!
Zwei Wochen habe ich nichts geschrieben. Zwei Wochen in denen nicht all zu viel passiert ist. Vor allem keine Gehaltszahlung. Kurzes Update:
Die Bank hat meinen Namen ohne ue geschrieben. Da hier in China aber sowohl der Name als auch die Konto-Nummer stimmen müssen, konnte nichts überwiesen werden. So kommt zu der Beschissenheit des Vorganges auch noch dieses kleine Extra hinzu. Konkret heiβt das, dass es VIELLEICHT am nächsten Freitag Geld gibt.
Jetzt aber weg vom Geld und hin zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens. Streuβelkuchen!
Ja die Versorgungslage mit dem kostbaren Gut ist recht dünn hier in China. Da kommt es natürlich gerade recht, wenn die Mitbewohnerin einen kleinen E-Ofen anschafft. Das hätte meine Oma sicher nicht gedacht, dass ihr Rezept es zu ihren Lebzeiten noch ins ferne China schafft.
Das Backen gestaltete sich etwas schwierig. Zum einen ist Butter hier in diesem Land, in welchem Milchprodukte erst nach und nach die Kühlregale erobern, ein teures Lebensmittel (200g für 2€) und zum anderen hatten wir natürlich keinerlei Mess- und Wägeutensilien im Haus. Allen die behaupten, dass es sich beim Backen eines Kuchens um exakte Wissenschaft handelt muss ich leider enttäuschen. Die Schätzometrie hat wieder einmal gesiegt. Kein Messen, beschissener 25€ Ofen – perfekter Streuβelkuchen! (übrigens behaupte das nicht nur ich. Meine Mitbewohner waren begeistert)
Eine meiner Kolleginnen hat die Abteilung gewechselt und daher hatte ich mein erstes Firmendinner. Keines dieser berühmt berüchtigten Business-Dinners bei dem man so viel Schnaps trinken muss, dass man nach hause getragen werden muss. Ein gemütliches Essen mit allen Kollegen. Zu beginn waren mein Chef, sein Chef und ich die einzigen, die sich wirklich unterhalten haben, aber nach und nach sind auch die Chinesen aufgetaut. Das Essen war lecker aber die Getränke Situation lieβ doch stark zu wünschen übrig. Man musste quasi um ein neues Bier betteln und dann, plötzlich und unerwartet war das Bier aus. Sowas würde es daheim nicht geben! Und das auch noch in einem guten Restaurant.
Gestern war ich bei meiner ersten traditionell Chinesischen Massage ohne Happy-Ending - um etwaigen Scherzen vorzuwirken :D
Für unter 15€ gab es eine 60 minütige Massage! Das wird jetzt öfters gemacht. Der nächste Termin (dieses Mal 90 min) ist bereits gebucht. Ein klein wenig Luxus sollte man sich doch gönnen.
Das ist übrigens der Blick aus meinem Büro auf den Park, der zu unserem Compound gehört. Sieht schön aus und eignet sich wunderbar für einen kleinen Spaziergang nach dem Mittagessen.
Endlich habe ich kein Heimweh mehr! Jetzt da ich mir meine Zähne mit – Heidelberg – Zahnseide reinigen kann. So ein Glück aber auch :D
Liebe Grüβe aus China!
Die Bank hat meinen Namen ohne ue geschrieben. Da hier in China aber sowohl der Name als auch die Konto-Nummer stimmen müssen, konnte nichts überwiesen werden. So kommt zu der Beschissenheit des Vorganges auch noch dieses kleine Extra hinzu. Konkret heiβt das, dass es VIELLEICHT am nächsten Freitag Geld gibt.
Jetzt aber weg vom Geld und hin zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens. Streuβelkuchen!
Ja die Versorgungslage mit dem kostbaren Gut ist recht dünn hier in China. Da kommt es natürlich gerade recht, wenn die Mitbewohnerin einen kleinen E-Ofen anschafft. Das hätte meine Oma sicher nicht gedacht, dass ihr Rezept es zu ihren Lebzeiten noch ins ferne China schafft.Das Backen gestaltete sich etwas schwierig. Zum einen ist Butter hier in diesem Land, in welchem Milchprodukte erst nach und nach die Kühlregale erobern, ein teures Lebensmittel (200g für 2€) und zum anderen hatten wir natürlich keinerlei Mess- und Wägeutensilien im Haus. Allen die behaupten, dass es sich beim Backen eines Kuchens um exakte Wissenschaft handelt muss ich leider enttäuschen. Die Schätzometrie hat wieder einmal gesiegt. Kein Messen, beschissener 25€ Ofen – perfekter Streuβelkuchen! (übrigens behaupte das nicht nur ich. Meine Mitbewohner waren begeistert)
Eine meiner Kolleginnen hat die Abteilung gewechselt und daher hatte ich mein erstes Firmendinner. Keines dieser berühmt berüchtigten Business-Dinners bei dem man so viel Schnaps trinken muss, dass man nach hause getragen werden muss. Ein gemütliches Essen mit allen Kollegen. Zu beginn waren mein Chef, sein Chef und ich die einzigen, die sich wirklich unterhalten haben, aber nach und nach sind auch die Chinesen aufgetaut. Das Essen war lecker aber die Getränke Situation lieβ doch stark zu wünschen übrig. Man musste quasi um ein neues Bier betteln und dann, plötzlich und unerwartet war das Bier aus. Sowas würde es daheim nicht geben! Und das auch noch in einem guten Restaurant.
Gestern war ich bei meiner ersten traditionell Chinesischen Massage ohne Happy-Ending - um etwaigen Scherzen vorzuwirken :D
Für unter 15€ gab es eine 60 minütige Massage! Das wird jetzt öfters gemacht. Der nächste Termin (dieses Mal 90 min) ist bereits gebucht. Ein klein wenig Luxus sollte man sich doch gönnen.
Das ist übrigens der Blick aus meinem Büro auf den Park, der zu unserem Compound gehört. Sieht schön aus und eignet sich wunderbar für einen kleinen Spaziergang nach dem Mittagessen.
Endlich habe ich kein Heimweh mehr! Jetzt da ich mir meine Zähne mit – Heidelberg – Zahnseide reinigen kann. So ein Glück aber auch :DLiebe Grüβe aus China!
hk04 - 22. Apr, 08:41
