11
Jun
2013

Liebes Tagebuch

Abenteuerlich Zeiten! Mit der Ankunft von Markus und Julian im beschaulichen und ruhigen China war es erst einmal mit der Ruhe vorbei. Auch der Plan mich von meiner leichten Erkältung zu erholen musste zunächst um 2 Wochen verschoben werden.
Nachtzug
Nach Peking ging es am darauffolgenden Abend mit dem Nachtzug. 1 Schlafwagenabteil, 4 bärtige Männer und 30 Dosen Bier. Ab geht die Fahrt. Peking war wunderbar. Wir sind zwar jeden Tag gefühlte eine Millionen Kilometer gelaufen aber das war es wert! Schade war nur der Nebel auf der Chinesischen Mauer. Der Postkartenausblick auf die Mauer, wie sie sich Kilometer weit durch die Berge schlängelt, blieb uns leider verborgen. Trotzdem hatten wir unseren Spaβ.
Nach vier Tagen Peking ging es dann weiter nach Qingdao. Wie sicherlich jeder weiβ handelt es sich dabei um die ehemalige deutsche Kolonie mit dem eingedeutschten Namen Tschingtao. Wie auch jeder weiβ beherbergt dieses, mit 8 Millionen Einwohneren beschauliche, Städtchen die ebenfalls von Deutschen gegründete, gleichnamige und erfolgreichste Brauerei ChinasSightseeingmäβig war Qingdao sicher nicht der gröβte Hit. Allerdings war es schön ein Paar Tage zu entspannen. Wir hatten immerhin einen richtig bombastischen Tag an dem wir an einem der vielen Strände herumlungern konnten.
Qingdao-Bier
Getrübt wurde dieser Tag nur von der Restaurantrechnung, welche wir zur Mittagszeit geliefert bekamen. Das Essen selbst war dabei mit unter 7 Euro/Nase nicht das Problem. Normalerweise hatten wir immer Pitcherweise Bier bestellt und für etwas mehr als einen Liter nur etwa 1,20 Euro bezahlt. Dieses mal hatte man uns allerdings ungefiltertes Bier serviert, welches fantastisch geschmeckt hatte. Insgesamt drei dieser Krüge hatten wir bestellt. Jeder dieser Krüge kostete überraschenderweise 15 Euro. Leider hatte uns das vorher niemand zu verstehen gegeben. Dieser Umstand machte das Essen zum teuersten der Reise und das obwohl wir schon Pekingente in einem Nobelrestaurant genossen hatten.
Mitlerweile weiβ ich, dass dieses Bier nur in Qingdao serviert wird und nicht älter als 6 Stunden ist. Spezialitäten sollte man auf jeden Fall probieren
Qingdao-Strand
Bei unsere Rückkehr erwartete uns ersteinmal die Geburtstagsparty meines Mitbewohners. Bis vier Uhr Morgens war unsere Bude gerammelt voll mit Menschen und was soll ich sagen: Das Aufräumen war ein Spaβ.
Die restlichen Tage haben wir dann gemütlich in Shanghai verbracht. Das war auch bitter nötig, da sich meine Erkältung zu einer handfeste Bronchitis entwickelt hatte. Somit kam ich zu dem Vergnügen ein Krankenhaus von innen zu sehen. Allerdings kein chinesisches, sondern eines für Ausländer. Der Ausgezeichnete Service zeigte sich auch in der Rechnung. Besuch, Röntgen wegen Verdacht auf Lungenentzündung und die Medikamente kosteten mich 340 Euro. Dafür hat man eine Versicherung!
Mitlerweile ist es wieder ruhig geworden und ich teile mein Bett nur noch mit diversen Moskitos. Mein Husten ist mir bislang auch noch treu geblieben. Hoffentlich nimmt das bald ein Ende.
In jedem Fall: Danke Julian und Markus und die allerbesten Grüβe in die Heimat!
Shanghai-Kumpels
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