19
Aug
2013

Mein China

Nun ist es soweit. Ich muss mich von Shanghai verabschieden. In meinem letzten Eintrag aus China möchte ich eine Art Fazit ziehen und euch meine Endrücke gerne noch einmal beschreiben.

China war eine tolle Erfahrung und das sowohl was die Arbeit angeht, als auch die Zeit mit Land und Leuten. Für ein Praktikum gibt es wohl momentan keinen besseren Ort um mit so vielen verschiedenen Projekten und Anlagen in Kontakt zu kommen. Dadurch, dass sich alles noch im Aufbau befindet, gibt es auch noch keine so strenge Aufgabenverteilung wie in Deutschland. Der Umgang ist viel lockerer und man duzt sich auch auf Deutsch mit jedem. Auch wenn ich ab und zu über den Mangel an guter Arbeit gejamert habe, habe ich hier viel gelernt und es hat sich gelohnt.

Der Kommunismus ist für mich kaum sichtbar gewesen. Glitzerndes Konsum-Wunderland in dem sich die Gleichheit der Menschen oft nur darin zeigt, dass sie sich zusammen in die Metro quetschen und nebeneinander im Stau stehen. Porsche neben E-Lastfahrrad, Anzugträger neben Wanderarbeiter. In den Clubs sitzen die jungen Reichen an Tischen, die sich unter nicht angebrochenen Moet-Flaschen biegen. Die Damen, welche man sich für den Abend an den Tisch geholt hat schlafen schon. In den ärmeren Gebieten lassen sich kurze Blicke in kleine und vollgestellte Wohn/Schlafzimmer ohne Klo, geschweige denn Bad, erhaschen. Trotz der krassen Unterschiede ist die Stadt jedoch fast frei von Kriminalität. Zu jeder Tages- und Nachtzeit und egal wo kann man als Mann und auch als Frau alleine durch die Straβen laufen und dabei sogar sein Handy ohne schlechtes Gewissen offen in der Hand halten. Nur vor Diebstahl ist man nicht ganz sicher, wie ich leidvoll erfahren musste, als mein Fahrrad geklaut wurde. Shanghai ist eine Stadt in der man alles bekommen kann was man will solange man das Geld dafür hat. Die Wohnungspreise steigen von Jahr zu Jahr in gerade zu verrückte Höhen. Eine Wertsteigerung von über 300% innerhalb von 5 Jahren ist hier keine Seltenheit und die Blase wächst weiter. Was in Deutschland schon schlimm wäre, wird hier zur Kathastrophe. In China mietet man nicht, hier kauft man und das am besten mit der kompletten Summe. Kredite waren noch bis vor kurzem verpönt, werden nun aber langsam gesellschaftstauglich. Das die Chinesen nicht mieten hat wohl mehrere Gründe, eine groβe Rolle spielt das geringe Mieterrecht in der Wohnung und die dadurch entstehenden Probleme mit dem Vermieter. Den gröβten Grund dürfte jedoch etwas ganz anderes darstellen. Ohne eigene Wohnung kann in China nicht geheiratet werden. Keine Ehe wird geschlossen ohne, dass das Paar seine eigenen 4 Wände besitzt. Da die Paare sehr früh heiraten (25 ist bei Frauen schon eine „late marriage“) müssen die Eltern schon früh anfangen zu sparen um ihren Kindern eine Hochzeit zu ermöglichen. China ist Familien Land. Überall sind Eltern und Groβeltern mit ihrem Kindern zu sehen. Überhaupt sind Kinder allgegenwärtig. Redet man mit den Kollegen wird als allererstes ein Familienfoto, beziehungsweise Foto des Kindes gezeigt. Den Wert von Kindern und Familie finde ich wunderbar.
Es gibt jedoch auch weniger schöne Eindrücke aus China. Es wird immernoch überall geraucht. Auch wenn die Regierung mit jeder Menge Fernsehspots versucht ein Bewusstsein zu schaffen fühlt man sich wie im Deutschland der 50er Jahre. Ob Restaurant oder Aufzug, Büro oder Metrostation immer gibt es jemanden der sich eine Zigarette anzündet. In meinem Büro war es dankenswerter weise nicht erlaubt, jedoch ist es in rein chineischen Büros wohl nichts ungewöhnliches. Den schlimmsten Eindruck haben jedoch die Bahnhofstoiletten hinterlassen. Der Chinese genieβt es wohl sehr auf dem Klo zu rauchen und so riecht es in fast jeder Toilette zumindest ein wenig nach Rauch. Auf Bahnhöfen herrscht normalerweise komplettes Rauchverbot, dass in den Toiletten jedoch massiev missachtet wird. Manchmal konnte man das Ende des Raumes kaum erkennen. Einen sehr guten Eindruck hat bei mir das Zugsystem hinterlassen. Verlässlich und billig wie es ist habe ich damit nur gute Erfahrungen gemacht.
Service wird in China groβ geschrieben. Allerdings ist das Verständnis von Service bei uns in Deutschland eher anders. Chinesische Touristen bemängeln oft den Service in Europa, wobei sie meist die wenigen Mitarbeiter meinen. In unserem Verständnis reicht es vollkommen wenn nur von einer Person bedient wird, wenn diese sich ausgiebig um die Gäste kümmert. In China sind es zumeist viele, die aber alle nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit mitbringen. Selbst Polizisten stehen währen der Arbeit mit dem Smartphone oder Tablet da und so sieht man dies auch oft in Restaurants und Läden. Fast überall ist eine kleine Armee von Putzleuten angestellt und dennoch ist es bei genauerem hinsehen fast nie richtig sauber.
Das beste am Leben in China ist das Essen und die Art des Essens. In Goβen Gruppen gibt es viele Verschieden Speisen. Auβer Frosch und Qualle habe ich wenig abgefahrene Speisen zu mir genommen und es war fast immer hervorragend. Es gibt so viele verschidene Küchen, dass ich sie immernoch nicht alle kenne. Das Essen werde ich vermissen und vor allem das zusammen sein. Freitag abends zum essen Treffen, Bier trinken und reden und dafür am Ende zwischen 5 und 12 Euro zahlen. Herrlich!

Nun stellt sich die Frage ob ich wieder kommen würde und ob ich mir ein Leben hier in Shanghai vorstellen könnte. China ist ein Land in dem man als Ausländer gut Leben kann. Allerdings sollte man die Sprach in jedem Fall lernen falls einen hier einmal für längere Zeit hinverschlägt. Wenn man hier nach Shanghai delegiert wird muss man sich um Geld keine Gedanken machen. Es gibt aber ganz ander Probleme. Kann der Partner hier arbeiten? Fühlen sich alle wohl? Ein Problem, dass auch ich während meiner Zeit kennengelernt habe ist die Schwierigkeit einen permanenten Freundeskreis zu haben. Ständig kommt und geht jemand. Was auf kurze Zeit aufregend ist wird für viele oft zum Problem. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich mit Henrik jemanden habe, den ich zuvor schon kannte und mit dem ich auch weiterhin auf jeden Fall in Kontakt stehen werde. Mit Henrik und Lorena hatte ich Menschen, mit denen ich auch einfach auf der Couch rumfahren und Filme gucken konnte. Ich habe meine Zeit genossen und bin dennoch froh darüber Shanghai nun den Rücken zu kehren. Urlaub in Vietnam, Luisa und das schöne Studentenleben liegen vor mir. Nach einem Jahr in verschiedenen Praktika freue ich mich darauf in den Hörsaal zurückzukehren und wieder unter Leuten zu sein die mich wirklich kennen und mit ein klein wenig Glück auch ein wenig vermisst haben.
Und was Shanghai angeht: wer weiβ wie schnell ich wieder da bin. Ich bin zwar nicht der Groβstadtmensch aber auf 3-4 Jahre wäre ich sofort bereit – wenn alles passt ;)
Ich freue mich euch in Deutschland noch mehr zu berichten!


Hier noch einen kurzen Abschnitt über die Highlights der letzten Wochen:

Dank meines Chefs haben wir Praktikanten uns zu einer Werksbesichtigung aufgemacht.
Werksbesichtigung
Bis zum Mittagessen haben wir eine Produktionsanlage und eine Baustelle besucht. Im Anschluss an diesen interessanten Vormittag ging es dann ab zu den Cool Docks. Das ist eine Art Strand direkt an der Promenade des Hangpu Rivers. Dort haben wir den Tag dann bei Pool und Beachvolleyball ausklingen lassen.
Beach-on-the-Bund
Ein Abteilungsweites Teambuilding Event konnte ich auch noch mitnehmen. Stattgefunden hat das Ganze in einer Brauerei. Durch Bänder mit verschieden Farben wurden zu beginn die Tische und gleichzeitig Teams eingeteilt. Nach dem Buffet und zwischen dem leckeren selbstgebrauten Bier wurde dann auch Karaoke gesungen, Urlaubsbilder gezeigt und Salsa gelernt. Zum Ende der Veranstaltung wurde ein Wett-trink-wettbewerb initiert. Mir wurde die Ehre zuteil unser Team zu vertreten. Zunächst sollten wir einen Liter Bier mit einem Strohhalm trinken. Nach gemeinschaftlichem Protest durften wir die Strohhälme jedoch weglassen. Was soll ich sagen – Ich werde den Leuten hier noch etwas in Errinnerung bleiben :D! Als ich mit meinem Bier fertig war hatten die anderen noch mehr als die Hälfte in ihren Humpen. Alle waren begeistert. Auch heute im Büro wurde ich bereits darauf angesprochen. Sowas gäbs in Deutschland nicht – und vorallem nicht um halb 7 Uhr Abends!
Abschieds-Teppanyaki
Mit dem letzten Wochenede war auch die Zeit gekommen sich von vielen Leuten zu verabschieden. Henrik, Jakob und ich hatten daher ein Abschieds-Teppanyaki organisiert. Nach dem tollen Essen mit 16 Leuten waren wir noch ein letztes Mal in Shanghai feiern.

5
Aug
2013

China zum wundern

Wieder sind 2 Wochenenden rum. Das bedeutet, dass ich nun noch weniger als 3 Wochen hier in China vor mir habe. Wie im letzten Eintrag erwähnt, war ich beide Wochenenden unterwegs. Beide Male bin ich dem Großstadt Getümmel ein wenig entkommen.

Im letzten Wochenende war ich 4 Stunden westlich von Shanghai in den Bergen. Wir hatten gemeinsam mit den Freunden von Martins (der Praktikant aus meinem Büro) Mitbewohner quasi eine Pauschalreise gebucht. Bus, Aktivitäten und Hotel für 40 €. Was will man mehr. Als wir in den Bergen angekommen sind, haben wir zunächst gehalten um etwas zu essen. Direkt neben uns war ein Fluss, auf welchem 2-Personen Schlauchbote vor sich hingedümpelten. Das Prinzip dabei war, dass sich etwa alle 600m eine Staustufe befand auf welcher die Boote so lange warten konnten bis man eine kleine Rutsche in einen von Menschenhand gemachten Kanal heruntersausen und damit nach ein paar kleineren Turbulenzen in der nächsten Staustufe erneut vor sich hindümpeln konnte.
Rafting-11
Auf dem Bild lässt sich auch erkennen wie schön die uns umgebenden Berge waren. Alles mit Bambuswald bewachsen.
Rafting-2
Zunächst waren wir uns sicher, dass es sich dabei nicht um das uns versprochene Rafting handelte und waren, nachdem wir wieder in den Bus eingestiegen waren froher Dinge, dass unser Rafting etwas naturbelassender sein würde. Nach etwa 10 Minuten Fahrt stellte sich jedoch heraus, dass genau dies unser Rafting Erlebnis sein würde. Schlimmer noch – es ging direkt los ohne, dass man irgendwo eine Umkleidekabine oder sonstiges erkennen konnte. Ich hatte gerade noch genug Zeit mir meine Badeshorts im Bus anzuziehen, da saß ich auch schon zusammen mit Linda im Boot. Linda hatte wie auch alle 1 000 000 Chinesen, mit denen wir unser Erlebnis teilen konnten, keine Badeklamotten an. Genau genommen hatte sie sogar, wie auch Jakob, noch Ihre normalen Schuhe an. Obwohl unser Bootsausflug nicht gerade als Rafting bezeichnet werden konnte hat es sehr viel Spaß gemacht. Nass sind wir bis auf die Haut geworden. Zum einen, da die kleinen Stau-Rutschen das Boot stattlich mit Wasser gefüllt haben und zum anderen, da jeder außer uns mindestens eine Wasserpistole an Bord zu haben schien.
Rafting-3
Auf dem Weg zu unserem Hotel in die Berge hatten wir zwischenzeitlich starke Bedenken ob wir jemals ankommen würden. Mehrere Male musste unser Bus anhalten und konnte nur unter röchelnden Geräuschen langsam wieder Fahrt aufnehmen. Auf unserem Weg fiel uns auf, dass jeder Fluss, jede Schlucht voll mit den Bunten Schlauchbooten waren, in denen wir noch kurz zuvor ebenfalls gesessen hatten. Dafür wurde jeder Fluss angepasst und Dämme gebaut um den Spaß für das ganze Jahr garantieren zu können. Irre was die Chinesen alles machen um Geld zu verdienen.
Nachdem wir einen Schönen und vor allem kühlen Abend in dem Bergdorf hatten und uns in dem überraschenderweise äußerst soliden Hotel ausgeruht hatten ging es am nächsten Tag direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite in eine Art Schlucht-Freizeitpark. Der Eintritt war in unserer Tour inbegriffen und so konnten wir in einer langen Schlange eine schöne und kühle Schlucht hinaufsteigen. In den Anfangsmetern gab es eine Art Tarzan Rutsche, eine kleine Achterbahn und eine Bude für Photoshop Fotos vor Palmenhintergrund. Je höher wir stiegen, um so weniger Chinesen waren auf den engen Stiegen und so wurde es immer angenehmer. Auf Grund der gestrigen Erfahrungen scherzten wir schon darüber, was für ein Anblick sich uns oben bieten würde. Wir vermuteten, dass der Fluss aus einer Rohleitung kommen würde. Als wir endlich oben angekommen waren mussten wir feststellen, dass wir damit gar nicht so falsch lagen. Ein Damm lag am Ende des Aufstiegs. Dieser sollte eindeutig dafür sorgen, dass die Touristen immer den selben Fluss vorfinden würden und die kleinen Wasserfälle nicht versiegen. Chinesen sehen das als Naturerlebnis. Für uns war es ein Eindrucksvolles Beispiel wie die Chinesen Natur begreifen.

Hangzhou-2
Dieses Wochenende konnte ich in HangZhou verbringen. Diese alte Kaiserstadt zählt mit seinen 8 Millionen Einwohnern zu den kleineren Städten. Mit dem Schnellzug war ich in einer Stunde vor Ort. In HangZhou wurde ich von einem Freund meines Vaters eingeladen. Die Stadt ist viel grüner und schöner als Shanghai. Ich durfte in einem sehr guten Hotel übernachten und habe natürlich an den beiden Tagen wunderbar gegessen.
Hangzhou
Der Westlake an dem HangZhou liegt

In der letzten Woche wurde Shanghai von einem richtigen Sturm getroffen. Es war faszinierend von unserem Büro aus zu beobachten mit welcher Macht das Gewitter über die Stadt hereinfiel. Innerhalb weniger Minuten fiel so viel Regen, dass die Straßen unter Wasser standen. Als ich mich endlich aus der Tür getraut hatte musste ich meine Schuhe ausziehen um die Straßen zu überqueren. Zudem wurde mir die Gewalt des Winds bewusst, als ich auf meinem Weg umgerissene Bäume, abgebrochene Äste und sogar umgeworfene Parkwächter Häuschen und Laster sah. Als ich Henrik die Bilder geschickt hatte war dieser ganz erstaunt. Auf seiner Seite der Stadt hatte es in der gesamten Zeit noch nicht einmal geregnet...
Sturm
Die Straße vor meinem Haus.

Jetzt habe ich noch 2 Wochenenden, an denen ich in Shanghai bleiben werde. Die Zeit wird ganz schnell vorbei gehen!
Ich werde sie genießen!

26
Jul
2013

Der letzte Monat

Noch einen Monat China und noch viel vor!
Ich habe einen neuen Mitbewohner! Dabei handelt es sich um einen Freund von mir, der die letzten Wochen aufgrund einer defekten Klimaanlage nur bei sich im Wohnzimmer schlafen konnte.
(Momentan geht es nachts nicht wirklich unter die 30 und tagsüber hat es meist um die 38 Grad)
Deshalb habe ich ihn sozusagen „gerettet“. Für mich bedeutet das auch eine absolute Verbesserung des eingeschlafenen WG Lebens und damit pure Lebensqualität.

Pool-and-Drink
Lorena, Henrik, Ich und Jakob (mein neuer Mitbewohner)

Was die Arbeit angeht habe ich vermutlich mit gestern den Zenit überschritten. Nachdem ich gestern ausnahmsweise mal fast 11 Stunden im Büro war, haben meine Kollegin Emily und ich endlich unser Projekt beendet. Nach einigem hin und her mit den Kostenschätzern und einer um einen Tag überschrittenen Deadline haben wir gestern unseren Bericht abgeschickt. Und vielleicht, ja ganz vielleicht steht in 2-3 Jahren eine kleine Anlage ungefähr so wie Emily und ich sie geplant haben. Und mit noch mehr Glück haben wir die Kosten exakt vorhergesagt. Man werde sehen... :-)
Für mich bedeutet der Abschluss des Projektes aber leider auch, dass ich nun zum hauptberuflichen Übersetzer werde... Kollegen von mir kopieren/planen eine Anlage, die schon in Deutschland steht. Das bedeutet: Alle technischen Dokumente liegen nur in deutscher Sprache vor. Ich bin nicht wirklich begeistert die technischen Spezifikationen einer Siebmaschine zu übersetzen.

Für meine letzten Wochen gibt es schon Pläne! Meine nächsten beiden Wochenenden bin ich viel unterwegs.
Los geht es morgen früh um 7:50 Uhr. Da treffen wir uns zur Abfahrt nach Anji. Ich habe genau so wenig Ahnung wie ihr was Anji genau ist aber es liegt etwa 2-3 Stunden westlich von Shanghai. Dort werden wir dan Raften gehen. Ich bin sehr gespannt wie das wird. Zumindest scheint das Wasser auf den Bildern die ich mit Google gefunden habe nicht gelb sondern klar zu sein.
Für mein nächstes Wochenende bin ich in HangZhou, einer Stadt, die mit dem Zug etwa eine Stunde auβerhalb von Shanghai liegt. Dort wird mich ein ehemaliger Arbeitskollege meines Vaters erwarten und mir die wohl sehr schöne Stadt zeigen. Ich freue mich darauf einmal mit einem Ortskundigen unterwegs zu sein. Bislang musste ich mich immer auf Reiseführer oder das Internet stützen.
Am 9.8. gibt es dann schonmal ein vorzeitiges Farewell-Dinner mit meinem Chef und den Kollegen. Das wird bestimmt auch sehr nett!

VietnamDie restlichen beiden Wochenenden in China werde ich dann wohl eher etwas ruhiger angehen und den Pool noch das ein oder andere Mal aufsuchen! Vorgestern hat Henrik unsere Visas abgeholt. Unser erstes Hostel ist auch schon gebucht. Tobias, Henrik und ich werden ein 3er Zimmer mit eignem Bad haben und das für nur 6,50 Euro pro Person. Da Tobias schon einige Stunden vor uns ankommt erwarten wir von ihm natürlich einen gebührenden Empfang in Hanoi!
Wandern in Sapa, Boots Tour in der Halong Bucht - das wird was. Und wenn Luisa dann da ist geht es die Küste entlang nach Süden. Strand und Sonne satt (hoffentlich) und zu guter letzt noch ab in den Dschungel Kambodschas zu den berühmten Tempelanlagen von Angkor Wat!

Wie ihr seht geht es mir gerade gar nicht mal so schlecht hier. Ich freue mich riesig auf den Urlaub. Seit gestern darf ich mich auch schon über einen Werksstudenten Job bei einem Kosmetik Produzenten in Karlsruhe freuen. Ich hatte mich von hier aus beworben, Anfang Juli ein Telefoninterview gehabt und konnte mich vorgestern über den Anruf der HR freuen. Ab Oktober werde ich mich dann wohl einen Tag der Woche mit der Verbesserung des Herstellprozesses von Haargel und Sonnencreme beschäftigen.

Ich wünsche euch allen einen tollen Sommer!
Grillt für mich mit und lasst es krachen.

Euer China-Hans

17
Jul
2013

China Dämmerung

Der Pool ist immer wieder schön! Am besten ist, dass er von morgens bis etwa 16:00 Uhr quasi leer ist. Das liegt an der Chinesischen Eigenart nicht braun werden zu wollen und ist fuer uns Westler natürlich perfekt! Platz zum Ballspielen, freie Liegestühle und der ganze Pool für uns. Einmal pro Wochenende sind wir jetzt am Pool und lassen es uns in dieser Oase inmitten Shanghais gut gehen.
Doof nur, dass man die Sommernaechte nicht so recht genieβen kann. Zum einen kühlt es leider nicht wirklich ab, was bedeutet, dass man auch um 12 Uhr Nachts noch am Schwitzen ist, und zum anderen fehlt das Licht! Kurz nach 7 ist es nunmal stockfinster.

Geburtstagsnudeln
Am Geburtstag Nudeln essen bringen Glück

Mit meiner WG geht es momentan stark bergab. Der Mietvertrag läuft Ende August aus. Mein Mitbewohner, der Hauptmieter ist, möchte nach einem neuen Job suchen und da man hier in China den Mietvertrag meist um 6 Monate verlängern muss, möchte er nicht für diese lange Zeit auf die Wohnung festgelegt sein. Aus diesem Grund wird die Wohnung mit meiner Abreise aufgegeben. Nicht dass es mich sonderlich bedrücken würde, aber von gemeinschaftlichem Leben ist nicht mehr viel übrig. Ende Juni ist eine meiner Mitbewohnerinnen, nach einem Jahr in Shanghai, zurück nach Frankreich gereist. Seitdem steht eines der vier Zimmer leer. Mein Mitbewohner hat beschlossen es auf seine Kosten auch so zu lassen. Hinzu kommt, dass durch die Hitze in der Wohnung meist jeder in seiner persönlichen Klima-Zelle sitzt. Der Rest der Wohnung wird eher selten gekühlt.
Als Ausgleich wird nun mehr ausserhalb gemacht! In den Letzten Wochen waren wir viel unterwegs. Wir sind dabei ein Rudel Deutsche. War ich anfangs noch völlig ohne Deutsche in Shanghai unterwegs, habe ich nun fast nur noch mit Menschen aus der Heimat zu tun.
Burger Essen – Feiern gehen – Essen mit anschlieβender Massage (ohne Happy Ending!) – Teppanyaki. Es geht mir nicht Schlecht hier!

Lecker-Teppanyaki-
Teppanyaki mit der deutschen Bande

Was die Arbeit angeht ist nun wieder absolute Flaute angesagt. Das ist natürlich traurig und macht mir – bei allem Spaβ, den das Leben hier bietet – klar, dass es langsam reicht. Wenn man nichts mehr neues lernt ist es normalerweise Zeit weiter zu ziehen und so freue ich mich nun schon richtig auf meinen anschlieβenden Urlaub in Vietnam!
Dieser wird nun noch dadurch gekrönt, dass in den ersten 2 Wochen nicht nur Henrik sondern auch Tobias aus Karlsruhe mit dabei sein wird! Wandern im nördlichen Vietnam wird hoffentlich genau so toll wie ich es mir vorstelle! Ab dem 05.09. werde ich dann endlich wieder Luisa in meine Arme schlieβen können und wir sind 20 Tage in Vietnam und 5 Tage in Kambodscha unterwegs – nicht so viel wie erhofft aber beklagen werde ich mich sicherlich nicht!

Den letzten Monat hier in Shanghai werde ich in vollem Maβe genieβen! Es gibt noch viel zu sehen :)

3
Jul
2013

Newsflash!

Wieder fast ein Monat rum! Ich werde sehr nachlässig.
Mittlerweile ist heiß geworden. Richtig heiß. Als ich heute Morgen um halb 8 die Temperatur gecheckt habe hatte es 30°C. Diese Woche kann es bis zu 40°C erreichen der große Unterschied zur trauten Heimat ist aber natürlich, dass wir hier etwas gegen die Hitze machen können. Ob Büro, Metro, Supermarkt oder das eigene Zimmer – Die Aircon ist für dich da. Bevor ich schlafen gehe kühle ich meinen Raum immer noch einmal gut runter aber wenn ich aufwache ist es schon wirklich eklig warm.

Personell haben sich seit meinem letzten Eintrag einige Änderungen ergeben. Ich bin nun nicht mehr der einzige Praktikant in Shanghai. Anfang und Mitte Juni sind zwei neue Praktikanten ins Hauptquartier am Popo der Welt gekommen und mit dem ersten Juli durfte ich auch hier bei mir einen Praktikanten begrüßen. Ebenfalls aus Karlsruhe, ebenfalls Chemieingenieur und ebenfalls Stipendiat der FES obwohl ich ihn noch nie gesehen habe :D.
Angereist war er allerdings schon Mitte Juni um mit seiner Freundin noch ein wenig Urlaub zu machen. So konnte ich alle Praktikanten schon vor 2 Wochen bei einem großen Essen mit anschließender Feierei kennenlernen. Überhaupt habe ich seit dem einiges organisiert. Letzten Freitag waren wir mit 18 Mann und Frau Essen und anschließend Karaoke singen! Diesen Samstag werde ich bei mir eine kleine Geburtstagsfeier initiieren. Wird vermutlich gar nicht so schlecht :).

Weitere Neuigkeiten im Schnellüberblick:

1)Die Arbeit läuft!
Viel Verantwortung hatte ich in der letzten Zeit. Für das Planen einer Anlagenerweiterung durfte ich mit meiner Kollegin vor Ort die von uns angefertigten Aufstellungspläne überprüfen. Dabei hat es mich außerordentlich gefreut, dass ich die Chance hatte den Rundgang zu leiten und die Machbarkeit zu überprüfen. Wieder im Büro angekommen arbeiten wir nun die letzten Änderungen aus, stellen die letzten Fragen und geben alles an die Kostenschätzer. Ende des Monats ist das ganze dann zusammen mit den beiden anderen Projektversionen fertig!

2)Fahrrad ist da!
Seit letztem Donnerstag bin ich der stolze Besitzer eines Fahrrades. Lebensqualität! Pure Lebensqualität!. Der Chinesische Verkehr ist für den geübten studentischen Radfahrer überhaupt kein Problem. Wer es gewohnt ist die Rolle des Radfahrers immer optimal auszunutzen und die Straße oft mit einem Pulk anderer Studentischer Radfahrer und genervter Autofahrer geteilt hat fühlt sich wie zuhause. Bekommen habe ich das Rad von einer Kollegin. Als Leihgabe ist es für mich völlig kostenlos und ich spare mir nächtliche Taxifahrten!

3)Mein Pool ist gefüllt!
Zwar kostet er 25 Yuan Eintritt und ich musste mir eine 30 Yuan Badekappe kaufen – der Pool ist aber trotzdem der Hammer. Außerdem ist er nie wirklich voll. Hauptsächlich Kinder sind in dem maximal bauchnabeltiefen Wasser. Der Chinese an sich kann ja nicht schwimmen. So sieht man Erwachsene meist bei dem Versuch ein paar Züge zu machen. Klappt aber weniger gut.
Pool
4)Mein Visum wird nicht verlängert...
Jaja – wer glaubt ich hätte noch nicht genug mitgemacht, es geht immer noch mehr. Durch den Umstand, dass ich früher einreisen musste war von vorn herein klar, dass meine Aufenthaltsgenehmigung nur bis zum 25.08. reichen würde. Man hatte mir aber gesagt, dass ein Verlängern kein Problem sei. Tja. Doch!
Hierdurch werde ich jetzt China bereits am 24.08. den Rücken kehren und (hoffentlich zusammen mit Henrik) ein wenig früher in Vietnam aufschlagen. Da meine allerbeste Freundin Luisa unibedingt 2 Wochen früher nach Hause muss, werde auch ich den gesamten Urlaub um eben diese Zeit verkürzen. Damit kommen wir zum letzten und wichtigsten Punkt:

5)Ich komme schon Ende September nach Hause!
Leute – ich muss sagen wie schön, interessant und toll es hier auch immer ist! Ich vermisse euch und freue mich tierisch wieder in Karlsruhe zu wohnen und auch den ganzen anderen Haufen in Schriesheim, Dossenheim und wo auch immer wieder zu sehen!


Ich hoffe euch geht es gut!
Liebe Grüße aus China!

11
Jun
2013

Liebes Tagebuch

Abenteuerlich Zeiten! Mit der Ankunft von Markus und Julian im beschaulichen und ruhigen China war es erst einmal mit der Ruhe vorbei. Auch der Plan mich von meiner leichten Erkältung zu erholen musste zunächst um 2 Wochen verschoben werden.
Nachtzug
Nach Peking ging es am darauffolgenden Abend mit dem Nachtzug. 1 Schlafwagenabteil, 4 bärtige Männer und 30 Dosen Bier. Ab geht die Fahrt. Peking war wunderbar. Wir sind zwar jeden Tag gefühlte eine Millionen Kilometer gelaufen aber das war es wert! Schade war nur der Nebel auf der Chinesischen Mauer. Der Postkartenausblick auf die Mauer, wie sie sich Kilometer weit durch die Berge schlängelt, blieb uns leider verborgen. Trotzdem hatten wir unseren Spaβ.
Nach vier Tagen Peking ging es dann weiter nach Qingdao. Wie sicherlich jeder weiβ handelt es sich dabei um die ehemalige deutsche Kolonie mit dem eingedeutschten Namen Tschingtao. Wie auch jeder weiβ beherbergt dieses, mit 8 Millionen Einwohneren beschauliche, Städtchen die ebenfalls von Deutschen gegründete, gleichnamige und erfolgreichste Brauerei ChinasSightseeingmäβig war Qingdao sicher nicht der gröβte Hit. Allerdings war es schön ein Paar Tage zu entspannen. Wir hatten immerhin einen richtig bombastischen Tag an dem wir an einem der vielen Strände herumlungern konnten.
Qingdao-Bier
Getrübt wurde dieser Tag nur von der Restaurantrechnung, welche wir zur Mittagszeit geliefert bekamen. Das Essen selbst war dabei mit unter 7 Euro/Nase nicht das Problem. Normalerweise hatten wir immer Pitcherweise Bier bestellt und für etwas mehr als einen Liter nur etwa 1,20 Euro bezahlt. Dieses mal hatte man uns allerdings ungefiltertes Bier serviert, welches fantastisch geschmeckt hatte. Insgesamt drei dieser Krüge hatten wir bestellt. Jeder dieser Krüge kostete überraschenderweise 15 Euro. Leider hatte uns das vorher niemand zu verstehen gegeben. Dieser Umstand machte das Essen zum teuersten der Reise und das obwohl wir schon Pekingente in einem Nobelrestaurant genossen hatten.
Mitlerweile weiβ ich, dass dieses Bier nur in Qingdao serviert wird und nicht älter als 6 Stunden ist. Spezialitäten sollte man auf jeden Fall probieren
Qingdao-Strand
Bei unsere Rückkehr erwartete uns ersteinmal die Geburtstagsparty meines Mitbewohners. Bis vier Uhr Morgens war unsere Bude gerammelt voll mit Menschen und was soll ich sagen: Das Aufräumen war ein Spaβ.
Die restlichen Tage haben wir dann gemütlich in Shanghai verbracht. Das war auch bitter nötig, da sich meine Erkältung zu einer handfeste Bronchitis entwickelt hatte. Somit kam ich zu dem Vergnügen ein Krankenhaus von innen zu sehen. Allerdings kein chinesisches, sondern eines für Ausländer. Der Ausgezeichnete Service zeigte sich auch in der Rechnung. Besuch, Röntgen wegen Verdacht auf Lungenentzündung und die Medikamente kosteten mich 340 Euro. Dafür hat man eine Versicherung!
Mitlerweile ist es wieder ruhig geworden und ich teile mein Bett nur noch mit diversen Moskitos. Mein Husten ist mir bislang auch noch treu geblieben. Hoffentlich nimmt das bald ein Ende.
In jedem Fall: Danke Julian und Markus und die allerbesten Grüβe in die Heimat!
Shanghai-Kumpels

17
Mai
2013

Ab geht die Arbeit!

Die letzten Tage waren Event-technisch und kulinarisch eher ereignisarm. Auf einem anderen, bislang stark unterschätzten Betätigungs Feld tat sich jedoch unglaubliches!

Seit dem 10. Mai anno 2013 habe ich befriedigende Arbeit! Dabei handelt es sich um eine sogenannte „Studie“ für ein zukünftiges Projekt. Es geht um eine Kapazitätserweiterung eines bekannten Prozesses. Es sollen verschiedene Realisirungen überprüft werden um dann die beste (sprich billigste) Möglichkeit auszuwählen.
Ich durfte mich bislang alleine mit dem Prozess, Einsatzstoffen, Logistik Konzepten, den benötigten Geräten und Anlagenteilen und deren Anordnung mittels CAD in schönen (unvollständigen!) Plänen kümmern. Jeden Morgen dieser Woche hatte ich dafür ein Meeting mit meinem Chef um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Gestern war es dann soweit, dass wir die Auftraggeber im Hauptquartier „getroffen“ haben. Nach einer Stunde sind wir in dem Büro angekommen in den auβer uns (Chef, neue Kollegin und ich) nur noch eine weitere physisch anwesende Gestalt war. Die anderen vier waren in einer Telefonkonferenz zugeschaltet, welche ich leiten durfte.
Alles hat gut geklappt auch wenn ich erfahren musste, dass „mein“ Projekt nicht die aller höchste Priorität genieβt. Ich fand es toll, dass mein Chef mir so viel zugetraut hat und ich wirklich fast ausschlieβlich als Vertreter des Engineering Teams gesprochen habe.

Anschlieβend habe ich mich noch selbst zu meinem Chef nach Hause eingeladen um da Werkzeug abzuholen.
(Ich hatte vorgeheabt jemanden ein Fahrrad abzukaufen. Bei der Reperatur musste ich allerdings feststellen, dass die Mängel groβ und die Qualität derart schlecht ist, dass ich damit keinen Spaβ haben würde)
Da ich schoneinmal da war wurde ich von meinem Chef und seiner Frau noch zum Essen eingeladen. Guter Chef – Guter Tag!

Heute werde ich ersteinmal das Fahrrad zurückbringen und danach lecker Sushi essen gehen!
Schöne Grüβe nach Hause!!!

6
Mai
2013

Geldsegen und Urlaubsfreude

Endlich! Den 26.04.2013 habe ich mir fett im Kalender markiert! Gehalt! Und zwar nicht nur eine der beiden Überweisungen sondern tatsächlich beide auf einmal. Mit dieser freudigen Erkenntnis und vollem Chinesischen Bankkonto ließ es sich vergnügt ins Wochenende starten ... nur war ich einer der wenigen die ein normales Wochenende hatten. Auch in China wird am 1. Mai nicht gearbeitet aber wohl nur in China wird im Falle eines Feiertages das ganze Wochenende umgelegt. Anstatt Samstag und Sonntag zu ruhen wurde den meisten Leuten einfach der Montag und Dienstag frei gegeben und das Wochenende zu normalen Arbeitstagen. Eine 7 Tage Arbeitswoche!

Nach einem ruhigen Wochenende durfte ich Montag und Dienstag wieder ran an den Speck. Dadurch, dass aber fast alle anderen frei hatten konnte ich mich über leere Straβen und Metro freuen. Auβerdem musste ich ja nur 2 Tage arbeiten.

Mittwoch morgen ging es dann ab nach FuZhou in der Fujian Provinz (Küstenprovinz vor der Taiwan liegt). Um 10 Uhr morgens sind Henrik, Lorena und ich ins Flugzeug gestiegen. In FuZhou waren wir nur einen Tag, an dem wir wie bei den meisten Städtereisen viel gelaufen sind. Da nationaler Feiertag war, war die Stadt voller Touristen. Der Anblick von Westlern in der Stadt gehört in Shanghai zur Normalität und ist auch in dieser touristischen Provinz nichts all zu besonderes. Dennoch wurden wir begafft wie die Paradiesvögel.
Fuzhou
Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug weiter nach Xiamen im Süden der Provinz. Unser Hostel war der Hammer! Gemütlich, ruhig und schön eingerichtet. Wir waren nur 5 min von Strand entfernt. Das Wetter war allerdings nicht so bombastisch wie erhofft - warm aber bewölkt.

Wer glaubt, dass der Tourismus in China auf Westler ausgelegt ist der irrt gewaltig. Die Chinesen reisen innerhalb Chinas wie verrückt. Egal welcher Tag in der Woche oder im Jahr – Immer sind massig Leute unterwegs. Ich möchte ja niemanden beunruhigen aber ich denke, dass in ein paar Jahren die ganze Welt von chinesischen Touris überflutet ist. Die ganze Infrastruktur in Europa wird sich dem anpassen müssen. Wer nun sagt: „Das können sich doch nur wenige Chinesen leisten“ der hat Recht und Unrecht zugleich. Prozentual jstimmt die Aussage aber die wenigen, die es sich leisten können, sind in absoluten Zahlen eine unvorstellbar groβe Menge!
In ganz Xiamen haben wir (abgesehen von den Menschen in unserem Hostel) insgesamt 3 Westler geshen und glaubt mir: Dieser Ort ist Tourismus pur!

Am Ersten vollen Tag haben wir uns auf gemacht eine berühmte Insel vor Xiamen zu besichtigen. Beeindruckend war es – jedoch nicht ganz auf die erhoffte Weise. Konsum Pur! Auf der Insel gab es zwar ein oder zwei schöne Flecken und Tempel aber ansonsten war es eine riesiges Einkaufsparadies.
Xiamen scheint vor allem bei Brautpaaren sehr beliebt zu sein. Hochzeitsfotos sind super wichtig. Man mietet sich die Klaider und Anzüge und dann ab nach Xiamen Fotos machen! An manchen Flecken am Strand konnte man mit einem Foto 15 Bräute erwischen. Hier ist eines mit nur 5:
Brautschau
TandemAm Zweiten Tag haben wir uns dann ein Tandem für Drei Personen (die es überall gab) gemietet und sind damit fast 5 Stunden unterwegs gewesen. Dabei waren wir die Atraktion der Promenade – Es war wohl beeindruckend, dass Westler auch Radfahren können.
Gegessen haben wir wunderbar! Für durchschnittlich 7,50 €/Nase ist das einfach unschlagbar günstig. Gestern lag ich dann endlich um 1 (1,5h verspätet) im Bett.

In weniger als 3 Wochen geht es schon weiter mit dem Urlaub! Am 23.05. darf ich Julian und Markus hier begrüβen und am 24. geht es schon mit dem Nachtzug nach Peking.
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